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bequeme Klassische Stiefeletten für den ganzen Tag

Damenschuhe

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Klassische Stiefeletten

 

Weiche klassische Stiefeletten

 

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert des Halbstiefels, der als Bottine oder Stiefelette bekannt war. Die Bottine wurde an der Innenseite geschnürt, nach etwa 1865 mit kleinen Kugelknöpfen mittels eines Knopfziehers geknöpft. Knopfzieher waren kleine Haken, deren Stiel oft aus kostbaren Materialien, wie Elfenbein, Horn oder Silber, gefertigt war.

Der niedrige Absatz der Bottine hatte die Aufgabe, den bis Mitte des Jahrhunderts üblichen Hosensteg, den Spanner, zu halten. Ein beliebtes männliches Schmuck-Attribut waren kleine Ziersporen am Absatz. Danke der Erfindung der Vulkanisation des Gummis kam 1839 die Zugstiefelette mit seitlichem Gummieinsatz auf. Man machte nun auch Überschuhe, Galoschen aus Gummi, einem Material, das jedoch noch nicht ausgereift war, und in der Sonne klebrig, in der Kälte aber steif und brüchig wurde. 

Ende des Jahrhunderts waren Einsatzstiefeletten
Mode, deren Schuhteil aus dunklem Leder und deren Schaft aus hellem Stoff, meist Pepita, oder Leder gearbeitet waren.

Die nur knöchellange Kleidermode ließ seit den 1820er Jahren die bis an die Waden reichende klassische Stiefelette aufkommen. Auch in der Frauenmode war es das Jahrhundert der Stiefelette. Die Stiefelette war anfangs absatzlos und wurde an der Innenseite geschnürt. Gelackte Schuhspitzen waren modern und boten, da die Schuhe nur aus Stoff bestanden, ein wenig Schutz. In den Jahren zwischen 1850 und 1855, zur Zeit der Krinoline, eroberte der Absatz wieder die Mode, was auf das Können des Schuhmachers F. Pinet zurückzuführen ist.

Im Jahr 1964 kam die Beatle-Stiefelette klassisch mit weitem, seitlich mit breitem Gummizug versehenen Schaft auf. Sie war vorne extrem spitz und hatte einen trichterförmigen Torero-Absatz, der einen etwas gestelzten Gang vermittelt, wie er bei Bühnenauftritten eines Mick Jaggers bis heute unverkennbar ist.

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